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Petanque soll demnächst bei uns als neue Sparte entstehen.
Dafür suchen wir einen oder eine oder mehrere Leute die mit uns
gemeinsam diese Sparte nach vorne bringen bzw. aufleben lassen.

Der Platz wäre vorhanden, müsste aber noch umgebaut werden.
Es gibt auch schon einige interessierte Mitglieder.

Melden unter petanque@vfb-wuelfel.de

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Pétanque ist ein Geschicklichkeitsspiel und ein Präzisionssport, der von einem bis zu drei Spielern im Wettbewerb ausgeübt wird. Es ist die weltweit bekannteste und meistgespielte Variante des Boule-Spiels


Entstanden ist das Spiel im Jahre 1907 im südfranzösischen Ort La Ciotat. „Jules Le Noir“ aus La Ciotat wurde von Rheuma geplagt und konnte nicht mehr an dem damals verbreiteten, athletischeren Boulespiel, dem Jeu Provençal, teilnehmen.

So einigten sich seine Mitspieler im Dorf darauf, ebenfalls auf den Anlauf zu verzichten und stattdessen aus dem Stand, mit geschlossenen Füßen, zu spielen.

Ein Kreis auf dem Boden markierte die Stelle, von wo aus jeder Spieler werfen sollte. Nach und nach wurden die Regeln dieser neuen Spielart entwickelt, aufgeschrieben und ein neues Spiel war entstanden.

Gemäß der Internetseite von Le Musée Ciotaden, fand das oben genannte Spiel bereits 1907 statt, 1910 wurde ein (erster) offizieller Wettbewerb durchgeführt. Die Erzählung von Ernest Pitiot, der für seine Freund Jules Le Noir das Spiel auf kurze Entfernung erfand, ist in dem Museum zu sehen.

„Am 2. Juni (2007) wird weltweit der ‚Tag des Pétanque‘ gefeiert werden“

„Von der Abwurfposition – man mußte mit geschlossenen Füßen im Kreis stehen – leitete sich auch der Name des Spiels ab. Die Bezeichnung für ‚geschlossene Füße‘ heißt auf französisch ‚pieds tanqués‘, auf provenzalisch hieß es ‚ped tanco‘.“

Im Gegensatz zu allen anderen Boulespielarten trat Pétanque einen raschen weltweiten Siegeszug an. Bereits im Jahre 1959 fand die erste Weltmeisterschaft in Spa, Belgien statt. Pétanque in 72 Nationen (Stand 2007) in nationalem Sportverbände organisiert gespielt, die in der Dachorganisation F.I.P.J.P.-Fédération Internationale de Pétanque et Jeu Provençal zusammengeschlossen sind.


Beim Pétanque stehen sich immer zwei Parteien gegenüber, jede verfügt über die gleiche Anzahl Kugeln. Folgende Formationen sind üblich:1 Spieler gegen 1 Spieler (tête à tête) – 3 Kugeln pro Spieler (6 Kugeln) 2 Spieler gegen 2 Spieler (doublette) – 3 Kugeln pro Spieler (12 Kugeln) 3 Spieler gegen 3 Spieler (triplette) – 2 Kugeln pro Spieler (12 Kugeln). Beispiel eines triplettes

Ziel ist es, seine Kugeln näher an einer kleineren Zielkugel (frz. cochonnet, dt. „Schweinchen“) zu platzieren, als der Gegner. Gespielt wird auf jedem Gelände; ein ebenes, glattes Spielfeld oder Banden wie bei der italienischen Variante, dem Boccia bzw. beim Bowls, ist nicht erforderlich.

Durch Los wird bestimmt, welche Mannschaft das Spiel beginnt. Diese Mannschaft markiert einen Kreis auf dem Boden. Von diesem Kreis aus wird die Zielkugel auf eine Entfernung von sechs bis zehn Metern geworfen (vgl. Abb. Spielübersicht). Damit beginnt die erste Runde, die als Aufnahme bezeichnet wird. Die Mannschaft, welche die Zielkugel platziert hat, wirft auch die erste Kugel. Dabei ist zu beachten, während des Wurfvorganges mit beiden Füßen den Boden im Abwurfkreis zu berühren. Welcher Spieler aus einer Mannschaft einen Spielzug ausführt, ist prinzipiell nicht von Belang, die individuellen Spielstärken des einzelnen Mitspielers spielt bei der Spieltaktik aber eine wesentliche Rolle. Ebenso ist es einem Spieler freigestellt, aus dem Stand oder aus der Hocke den Spielzug auszuführen. Messen mit dem Zirkel

Die andere, zweite Mannschaft ist nun solange am Zug, bis sie eine Kugel näher an der Zielkugel liegen hat als die erste Mannschaft, oder bis sie keine Kugeln mehr zur Verfügung hat. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, eine Kugel der eigenen Mannschaft als beste Kugel zu spielen. Entweder wird eine eigene Kugel besser platziert als die beste Kugel des Gegners („Legen“), oder die bisher beste Kugel wird zugunsten einer eigenen Kugel von der Zielkugel entfernt („Schießen“). Schwieriger, aber auch möglich, ist das Anstoßen der Zielkugel, dies kann die Situation in der Aufnahme völlig verändern. Beispiel für die Zählung einer Aufnahme

Wenn alle Kugeln beider Mannschaften gespielt wurden, ist die Aufnahme beendet und es wird gezählt. Die beste Kugel bringt einen Punkt für die Mannschaft, der die Kugel gehört. Ist die zweitbeste Kugel von der gleichen Mannschaft, zählt sie einen weiteren Punkt, und so weiter, bis bei der besten Kugel des Gegners die Zählung abbricht. In einer Aufnahme können also 1 bis 3 (tête-à-tête) oder bis zu 6 Punkte (doublettes und triplettes) erzielt werden.

Dann beginnt die nächste Aufnahme wiederum mit dem Wurf der Zielkugel durch die Mannschaft, welche die vorige Aufnahme gewonnen hat. Eine Partie geht bis 13 Punkte, so ist sichergestellt, dass mindestens drei Aufnahmen gespielt werden. Ausnahmen sind die Finalspiele von Meisterschaften: diese Partien können bis 15 Punkte gespielt werden. Das Finale der Weltmeisterschaft wird immer bis 15 Punkte gespielt.


Pétanque ist zuallererst ein Spiel, das von Menschen jeden Alters gespielt werden kann, auch von solchen, die körperlich oder geistig beeinträchtigt sind. Die Regeln sind sehr einfach und verständlich. Besondere Kraft ist nicht nötig, es geht nicht darum, wer am weitesten kommt; so können alle miteinander spielen. Das Material ist einfach und nicht teuer, ein Platz findet sich überall.


Pétanque kann als Breitensport bezeichnet werden. Nicht nur in Frankreich, seinen Nachbarländern und ehemaligen französischen Kolonien gibt es verbreitet Anhänger des Spiels, die sich in Vereinen und Verbänden zusammenschließen. Innerhalb der Vereine gibt es Trainer, Ligamannschaften, Jugendförderung, Meisterschaften und alle Merkmale einer Sportart.

Auch in Deutschland gibt es ein ausgeprägtes Sportleben des Pétanque. Neben Hunderten von Vereinen und Spielgruppen mit Zehntausenden von lizenzierten Turnierspielern, gibt es auf Landes- und Bundesebene Verbände, die das Sportwesen organisieren und unterstützen. Die Verbandsstruktur ist so beschaffen, dass die einzelnen Landesverbände, z. B. der Boule und Pétanque Verband Nordrhein-Westfalen e.V.(BPV NRW) [3], einen Bundesverband, den Deutschen Pétanque Verband (DPV), gegründet haben und ihn tragen.

Die Verbände führen offizielle Ranglisten, bilden Kader, bieten Trainer- und Schiedsrichterlehrgänge an. Des Weiteren organisieren grundsätzlich die jeweiligen Landesverbände in Form von zumeist Großspieltagen den Ligaspielbetrieb. Um den Auf- oder Abstieg spielen die Mannschaften in den jeweiligen Kreisligen (unterste Spielklasse), Bezirksklassen, Bezirksligen, Regionalligen sowie den Landesligen (höchste Spielklasse). Die Meister der jeweiligen Landesligen spielten früher den Titel des Deutschen Vereinsmeisters unter sich aus. Ab 2007 spielen die Ersten (je nach Bundesland auch die Zweiten) der jew. Landesliga im Rahmen einer Pétanque-Bundesliga die deutsche Meisterschaft aus. Um am Ligaspielbetrieb teilzunehmen ist eine Mitgliedschaft in einem Verein und eine Spielerlizenz, die vom Deutschen Petanque Verband ausgestellt wird, erforderlich.

In der Freiluftsaison drängeln sich hunderte Turniere im Kalender, für den Winter gibt es Trainingshallen.Generell kann Pétanque in jedem Gelände und auf jedem Boden gespielt werden. Dies gilt auch für Wettkämpfe, jedoch werden im Interesse eines geregelten und möglichst störungsfreien Ablaufes des Wettkampfes häufig Spielbahnen gekennzeichnet. Für das Wettkampfspiel auf Bahnen gibt es zusätzliche Regeln.

Pétanque wird auch als Spitzen- und Leistungssport betrieben.


Die Altersstufen haben zum Teil (wie oft Pétanque) französischen Bezeichnungen.

Pétanque ist ein Sport, bei denen Sportlerinnen und Sportler unterschiedlichen Alters bei Turnieren, Meisterschaften und in Liga-Wettebewerben gemeinsam spielen.

Bei Deutschen Meisterschaften sind bei den Senioren (Seniors) alle Spielerinnen und Spieler mit Ausnahme der Minimes startberechtigt, bei den Cadets und den Juniors muss allerdings eine altersgerechte Betreuung durch die Landesverbände sicher gestellt werden.

Lediglich bei den Europameisterschaften der Espoirs gibt es geschlechtspezifische Wettbwerbe für Frauen und Männer.

Es gibt allerdings besondere Turniere und Meisterschaften für Frauen sowie Wettbewerbe für Mixte-Mannschaften.

Darüberhinaus gibt es Wettbewerbe für verschiedene Altersgruppen. Für den Wechsel in die nächste Gruppe gilt das Geburtsjahr. Zur Verdeutlichung sind die Geburtsjahre für 2007 angegeben.
Minimes (11 Jahre und jünger; Jahrgang 1996 und jünger)
Cadets (12 - 14 Jahre; Jahrgang 1995 - 1993)
Juniors (15 - 17 Jahre; Jahrgang 1992 - 1990)
Espoirs (18 - 22 Jahre; Jahrgang 1989 - 1985)
55+ (älter als 55 Jahre)

Für alle Altersgruppen außer den 55+ gilt, dass zum Beispiel beim Länderpokal auch jüngere Spielerinnen und Spieler teilnehmen dürfen.

Alle Altersgruppen außer den 55+ sind internationale Bezeichnungen. Die internationale bzw. französische Bezeichnung Veteran wurde nach Diskussion für Deutschland verworfen, da nach Ansicht vieler Diskutanten der Begriff in Deutschland anders besetzt ist als zum Beispiel in Frankreich. Die Jahrgänge der Altersgruppe Veteran varieren in den verschieden Ländern, in den es besondere Meisterschaften ausgetragen werden.

In Deutschland gibt es offene Turniere, bei denen die Mannschafts-mitglieder ein gemeinsames Mindestalter haben müssen (z. B. 100 Jahre).

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Boule (Spiel), Wurfspiel, bei dem Kugeln durch die Luft geworfen oder am Boden gerollt werden, mit dem Ziel, möglichst dicht an eine kleinere Zielkugel zu gelangen, den Cochonnet. In Frankreich wird das Spiel auch Pétanque genannt. Es ist mit Boccia und dem altfranzösischen Spiel Jeu Provençal eng verwandt, wobei das Jeu Provençal als Vorläufer des Boule gilt.

Eine Boulebahn ist im Allgemeinen 15 Meter lang und vier Meter breit. Die meist aus Stahl bestehenden Kugeln weisen einen Durchmesser von sieben bis acht Zentimetern auf. Ihr Gewicht beträgt 620 bis 800 Gramm. Der Zielball ist weiß oder zumindest hell gefärbt und hat einen Durchmesser von 25 bis 35 Millimetern.

Wird Boule als Einzel gespielt, so hat jeder Spieler drei oder vier Kugeln, beim Doppel drei und beim Dreier zwei. Eine Münze entscheidet über das Recht, einen Wurfkreis auszuwählen, den Zielball vorzulegen und die erste Kugel zu werfen. Der Kreis sollte einen Durchmesser von 35 bis 50 Zentimetern haben. Von hier aus wird der Zielball geworfen, der fünf bis neun Meter von der Kreislinie entfernt landen sollte. Anschließend versuchen die Spieler abwechselnd, ihre Kugeln so dicht wie möglich am Zielball zu platzieren. Es gibt zwei Wurftechniken: Zum einen kann die Kugel hoch in die Luft geworfen werden, zum anderen rollt man sie am Boden entlang. Beim Freisetzen der Kugel muss sich der Spieler innerhalb des Wurfkreises befinden. Oft landen die Kugeln so dicht an der Zielkugel, dass sie die Würfe des Gegners behindern. Dieser wird dann versuchen, sie mit seiner Kugel vom Ziel wegzustoßen und selbst den Platz einzunehmen. Für jede Kugel, die sich näher als die gegnerischen Kugeln am Ziel befindet, wird ein Punkt gegeben. Bei den meisten Spielen wird bis 13 gezählt. Eine Runde besteht aus drei Spielen.

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